Kromfohrländer von den Zeppelinhöhen

Der Kromfohrländer

Eine der seltensten Hunderassen der Welt – und eine der besonderen Art.

Entstehung & Geschichte

Der Kromfohrländer ist eine der jüngsten und seltensten deutschen Hunderassen. Ilse Schleifenbaum züchtete ihn in den 1940er Jahren in der Gegend um Bad Kreuznach – dem Kramforhlän (plattdeutsch für „gekrümmtes Vorland") – aus einem zufälligen Wurf zwischen einem Grand Griffon Vendéen und einem Fox Terrier.

1955 wurde die Rasse vom VDH anerkannt, 1960 von der FCI. Der Bestand ist bis heute sehr klein – weltweit gibt es nur einige hundert Tiere pro Jahr. Das macht verantwortungsvolle Zucht besonders wichtig.


Wesen & Eigenschaften

Familienfreundlich

Zugewandt, verspielt und sehr menschenbezogen – der Kromi liebt seine Familie.

Intelligent

Aufgeweckt und lernfreudig, braucht mentale Auslastung.

Sensibel

Feine Seele – reagiert auf Stimmungen im Haushalt, kein Hund für rauen Umgang.

Wenig aggressiv

Gilt als besonders verträglich gegenüber Menschen und anderen Hunden.

Lebhaft

Braucht regelmäßige Bewegung, ist aber kein Hochleistungssportler.

Selten

Durch den kleinen Bestand ist ein seriöser Züchter besonders wichtig.


Haltung & Eignung

Der Kromfohrländer ist ein Familienhund durch und durch. Er braucht Menschen, die Zeit mit ihm verbringen – alleine lassen liegt ihm nicht. Garten ist schön, aber kein Muss. Wichtiger ist regelmäßige gemeinsame Aktivität: Spaziergänge, Spielzeit, Nasenarbeit.

Er eignet sich für aktive Familien, Paare und Einzelpersonen, die ihren Hund ins Alltagsleben integrieren. Für absolute Erstlingshalter ist er bedingt geeignet – seine Sensibilität erfordert Einfühlungsvermögen und Konsequenz.


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